D. Jahresgruppe

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 Schirmherr: H.H. Mahamandaleshwar Swami Suryananda (Amadio Bianchi)

Sie wollen… 

  • Yoga näher kennenlernen
  • Ihre Persönlichkeit entwickeln
  • Yogaerfahrungen gerne an Interessierte weitergeben

Dann ist unser 1 Jahrestraining mit Abschluß “Yoga Paricha- ya“ (Übungsleiter) genau das Richtige für Sie.

Ausbildung bei uns ist…

  • Praxis – Praxis – Praxis
  • professioneller Unterricht durch umfassend ausgebildete Fachkräfte 
  • Vermittlung methodischer und persönlicher Fähigkeiten

 

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 Yogalehrertreffen der Europäischen Yogaföderation, zweiter vorne links: Sw. Suryananda (Schirmherr der Bayurveda Akademie)

HINTERGRUND

 YOGA (übersetzt: „Verbinden“) ist eine körperliche, geistige und seelische Schulung. Aufgrund seines systematischen und ganzheitlichen Ansatzes und seiner vielen positiven Wirkungen gewinnt Yoga in allen Alters- und Gesellschaftsgruppen immer größere Beliebtheit.
Yoga lernen macht Spaß, vermittelt innere Harmonie und bringt Ihnen viele Inspirationen für Ihr persönliches Wachstum. Das Unterrichten ist eine erfüllende und verantwortungsvolle Aufgabe.  Unser  1 Jahrestraining mit Abschluß als Yoga Parichaya (Übungsleiter) ist eine umfassende und praxisorientierte Ausbildung. Unter Anleitung professioneller Lehrer, die Mitglieder internationaler Yogafachverbänden sind, erlernen Sie die notwendigen methodischen und persönlichen Fähigkeiten, um Yoga auf der Übungsleiterstufe in Gruppen, den unterschiedlichen Teilnehmern angemessen, zu unterrichten sowie aus der Vielzahl der gelernten Übungsmöglichkeiten die Passende auszuwählen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit zur Hospitation bei unseren erfahrenen Yogalehrern (Seniorteacher), die bereits seit vielen Jahren Yogakurse organisieren und leiten.
Unser Trainingsprogramm rüstet Sie mit dem notwendigen Wissen und der persönlichen Kompetenz aus, um nach Abschluß aller Trainingseinheiten als Yoga Parichaya (Übungsleiter) die Asana-, Atem-, Meditations- und Entspannungsübungen verantwortungsbewusst und sicher im Rahmen von Yogastunden weiterzugeben.

 

ORIENTIERUNGSLINIEN

Heute gibt es im Westen viele moderne Formen von Yoga, die ohne Bezug zu klassischen Lehren und zum Herkunftland des Yoga, Indien, unterrichtet werden. Das hat seine Ursache vielleicht darin, dass Teile der Tradition zu erstarrt, repressiv und unbrauchbar erscheinen. In der Tat besteht ein Bedarf, einige Aspekte des ursprünglichen Yoga zu überarbeiten – z.B. die irrtümliche Ablehnung der Sexualität - und an unsere heutige Zeit und Lebensumstände anzupassen. Es wäre aber fatal, das Kind mit dem Bade auszuschütten. Nachwievor vermitteln uns große Teile der alten Lehren Werte, die als Gegenpol zum kulturellen Verfall der großen Industriegesellschaften von entscheidender Bedeutung sind. Darum schöpfen wir immer wieder Inspiration aus der ursprünglichen Quelle und durch Meister klassischer Veda- und Yogatraditionen – wie Sw. Sivanananda, Sw. Dayanand und Yogi Bhajan. Sie liefern uns viele Vorbilder für das Leben und Lehren von Yoga. Wir nehmen Bezug auf sie beim Asana Üben und Pranayama, bei der Meditation und beim Mantrasingen. Wir studieren auch ihre Literatur und verwenden diese innerhalb unserer Kurse und Ausbildungen als Lektüre.

    

       Sivananda                      Bhajan                     Dayanand

VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE TEILNAHME

  • Keine grösseren körperlichen Einschränkungen und/oder schwere psychische Problematiken
  • Aufgeschlossenheit für den philosophischen Hintergrund des Yoga
  • Bereitschaft zum intensiven Üben
  • Teilnahme an einem wöchentlichen Kurs bei einem externen Anbieter während des gesamten Jahres
  • Persönliches Vorgespräch mit dem Gruppen-Leiter

          ZUR EINSCHREIBUNG: http://fs11.formsite.com/Bayurveda/form397774034/index.html

STRUKTUR DER AUSBILDUNG

 Das Jahrestraining gliedert sich in 9 Module. Die Erlangung des Zertifikats setzt die vollständige Teilnahme an allen 9 Modulen voraus, sowie das Erfüllen aller Anforderungen, die Anfertigung einer schriftlichen Abschlußarbeit, eine erfolgreich abgenommene Lehrprobe und das Bestehen der mündlichen Prüfung.

 Sollte die Teilnahme an einem der Seminar-Termine nicht möglich sein, kann dies am entsprechenden Seminar-Termin im Folgejahr nachgeholt werden.

MODUL I  – Kriyas, Karanas, Asanas  2009: 14./15.02  2010: 13./14.02.

MODUL II  – Pranayama, Meditation  2009: 14./15.03.  2010: 20./21.03.

MODUL III  – Kundalini Kriyas  2009: 18/19./.04.  2010: 24./25.04.

MODUL IV  – Yoga Nidra, Philosophie  2009: 09./10.05  2010: 08./09.05.

MODUL V  – Yoga-Stile, Meister des Yoga  2009: 27./28.06  2010: 19./20.06.

MODUL VI  – Ernährung aus yogischer Sicht  2009: 18./19.07.  2010: 24./25.07.

MODUL VII  - Yoga bei Beschwerden, Rückenschule  2009: 26./27.09.  2010: 09./10.10.

MODUL VIII  – Ausarbeitung einer Übungsstunde & einer schriftlichen Abschlußarbeit (Thesis)  2009: 17./18.10.  2010: 30./31.10.

MODUL IX  – Lehrprobe, Thesis-Bewertung, mündliche Abschlußprüfung  2009: 21./22.11.  2010: 20./21.11.

Unterrichtszeiten:
samstags und sonntags von 10:00 – 18:00 Uhr
(Terminänderungen sind möglich)
Kosten:
EUR 20 Einschreibgebühr (einmalig)
EUR 100 pro Wochenende
EUR 40 Prüfungsgebühr und anfallende Materialkosten

            ZUR EINSCHREIBUNG: http://fs11.formsite.com/Bayurveda/form397774034/index.html

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AUFBAU-STUDIUM: wer das Jahrestraining erfolgreich durchlaufen hat und über die notwendigen Voraussetzungen verfügt, kann (auf Antrag) zum akademischen Studium der Philosophie mit Schwerpunkt Hinduismus zugelassen werden. Der Studiengang ist auf berufstätige Fernstudierende ausgerichtet und wird von der Bayurveda Akademie in Zusammenarbeit mit internationalen Professoren ausgerichtet. Sie erhalten zum Abschluß ein Zeugnis über Ihre Lernleistungen und bewerben sich damit selbständig an einer staatlich anerkannten internationalen Universität, die nach Prüfung ihrer Unterlagen die entsprechende Graduierung vornehmen kann. 

LEHRERINFO

 Holger Lüttich, Jg. 1970, ist seit seinem zwanzigsten Lebensjahr begeisterter Yogapraktiker und -erforscher. Yoga-Lehrer-Ausbildungen und Ausbildungsassistenzen von 1994-99 (1300 UE) u.a. beim „Forum für Yoga & Ganzheitliche Gesundheit“ (FFY) –  einem Ableger des Surya Yoga Zentrums, dem offiziellen Ausbildungszentrum des Berufsverbandes der Yogalehrenden in Deutschland (BDY) bei Köln. Sein Ausbildungsschwerpunkte waren Hatha Yoga im Iyengar Stil und Tantra-Yoga. Er studierte außerdem verschiedene Aspekte des Ashtanga Yoga nach Patabi Jois, des Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan, des roten hinduistischen Tantra-Pfades und des Sivananda Yoga. Holger war auch Absolvent des Meisterkurses von Satguru Sivaya Subramuniyaswami (500 UE) und konnte sich dadurch ein tiefes Verständnis der Schule des tamilischen Shivaismus aneignen. Er durchlief auch die Asthanga Yoga Ausbildung der Yogalayam Schule (600 UE).  Eine weitere Quelle der Inspiration war und ist für Holger der Yoga der Siddhas. Von Yogi Madan erhielt er Shaktipat (die Einweihung) in die Linie der Mahasiddha Yogis, die von Swami Shiv Mangal Tirth, über Swami Shivom Tirth und  Swami Vishnu Tirth bis zu den Gurus des indischen Mittelalters und der Antike verläuft.

 Nach anfänglicher Konzentration auf die rein hinduistischen Yogatraditionen, beschäftigte sich Holger später auch mit den Lehren der Sikhs – eine reformatorische indische Religionsgemeinschaft - , da ihn verschiedene Entartungen in hinduistischen Yogaschulen abstießen und er das Demokratische und wenig Unterwürfige an der Sikh-Religion anziehend fand. So hat er  in den letzten Jahren zunehmend Elemente des zum Sikhismus gehörenden Kundalini Yoga in seine Praxis und seinen Unterricht eingebaut. Vorallem in der Yogaarbeit mit Süchtigen haben  sich die kraftvollen Kundalini Yoga Übungen als hochgradig bereichernd erwiesen. 

  Auf seiner Suche nach authentischer Spiritualität begegnete Holger  immer wieder dem Buddhismus. Er ließ sich durch den New Yorker Buddhisten Dr. Kevin O’Neill (American Buddhist Church) ordinieren und studierte die verschiedenen Schulen der buddhistischen Tradition. Obwohl Holger viel Inspiration aus dem Buddhismus schöpfte,  blieben ihm manche sektierischen, irrationalen und autoritären Praktiken fremd. Vorallem die rigiden Auslegungen der Karmalehre ließen sich nicht  mit Holgers humanistischen Auffassungen über die menschlichen Entwicklungsmöglichkeiten vereinbaren.   

 Als Holger vor einiger Zeit  Sw. Dayanands „Light of Truth“ studierte, näherte er sich mehr der „Arya Samaj“ (Gemeinschaft der Edlen) an - einer hinduistischen Reformbewegung, die den Gurukult und die sozial-religiösen Missstände in Indien als unvedische Entartungen bekämpft. Überzeugt von dieser Auslegung des Hinduismus, entschied sich Holger dazu, künftig diesem Pfad zu folgen, schrieb sich im „Arya Gurukul“ und in der „Purohit Academy“ ein  und durchlief bei einem weiteren Lehrer – bei  Swami Krshna, traditioneller Hindu-Priester des „Devi Baglamukhi Tempels“ in Texas - die regulären vedischen Ordinationssriten, welche die Ernennung zum Swami und die Übertragung des vedischen Namens „Shivananda Bharti“  beinhalteten.    

 Holger respektiert alle Auslegungen der vedischen Religion, bevorzugt heute für sich jedoch die Philosophie und Praxis von  Swami Dayanand und der Arya Samaj.

 In Sw. Dayanands Interpretation der Veden soll Gott ohne Symbole – durch Lob, Gebet, Meditation, vorallem aber durch rechtschaffenes Verhalten - gehuldigt werden. Im täglichen Leben sollen vedische Tugenden wie Aufrichtigkeit, Vernunft, Engagement, Unbestechlichkeit, Hilfbereitschaft, Ehrenhaftigkeit, Respekt, Gerechtigkeit, Optimismus, Lebendigkeit  und Individualität   entwickelt werden. Gottesdient ist nicht Sache von Priestern,  nicht Sonntagsveranstaltung und nicht an den Besuch von Tempeln gebunden.  Es geht um göttliches (spirituelles) Verhalten, dass sich von jederman, zu jeder Zeit und an jedem Ort im Alltag praktizieren lässt.  Die fünf täglichen Praktiken – welche die persönliche Vervollkommung fördern – kann jeder Haushalt, individuell angepasst an seine jeweiligen Tagesrhythmus, ausüben :

  • Brahmayajna (Vedastudium, Yoga und Meditation)
  • Devayajna (Verbrennen von Ghee und wohlriechenden Substanzen im heiligen Feuer, Würdigung von Respektspersonen)
  • Soziale Dienste (Nachbarschaftliches Engagement, Förderung schwächerer Schüler, Darbieten von Speisen an Bedürftige, Medizin für Arme)
  • Waschungen vor der Meditation, Rezitation der Gayatri (Mantra), Versenkung
  • Gottesdienst (an der vedischen Feuerstelle)

 Laut Dayanand  sind Bilderverehrung, Ahnenverehrung, Unberührbarkeit, Tieropfer, Mönchstum und Tempeldienst der ursprünglichen vedischen Religion fremd bzw. sollen aus der hinduistischen Praxis entfernt werden. Der Arya Samaj sieht Religion nicht im Widerspruch zu Vernunft, Wissenschaft und Fortschritt. All dies sind vielmehr Instrumente, die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern. Darum betreibt der Arya Samaj viele Bildungs-, Gesundheits-, Forschungs- und Sozialeinrichtungen. Und Angehörige des Samaj sind überall auf der Welt  als Architekten, Mathematiker, Pädagogen, Physiker, Mediziner usw.  tätig.  Das Motto der Organisation lautet ganz in diesem Sinne:

               KRINVANTO VISHWAM ARYAM – MAKE THE UNIVERSE NOBLE

 

 2009 wurde Holger ein Schüler des Kalarippayattu (Yoga-Ayurveda Kampfkunst), das er in Deutschland gemäß der Linie von C.M. Sherif Gurukkal (Kerala Kalarippayattu Academy –> www.kalarippayatacademy.com/) erlernt.

  • Über den Veda
  • Einführung in den Veda
  • Hymne an Brahman
  • Prana Vidya
  • Sandilya Vidya
  • Was ist Brahman?
  • Die Mandukya Upanischade
  • Katha Upanischade
  • Kommentar zur Katha von Nolini
  • Kommentar zur Katha von Kapali Sastry
  • Sechs Hymnen des Rig Veda
  • Kommentar zu den sechs Veda Hymnen
  • Das Göttliche Leben  Kommentar zur Isha Up. 
  • Übersetzen der Upanischaden
  • Die Mundaka Upanischade 
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